Große Änderungen bei KfW Förderung 2026: Was Immobilieninvestoren wissen müssen!

November 2025 – Die KfW Förderungen sind ein zentrales Thema für alle, die in Immobilien investieren oder bauen möchten. In einem aktuellen Update auf unserem YouTube-Kanal „Raumversteher“ haben wir die neuesten Entwicklungen und Änderungen für das Jahr 2026 zusammengefasst.

Hier sind die wichtigsten Punkte, die Sie kennen sollten, um Ihre Bau- oder Investitionspläne optimal anzupassen.

Überblick: Vereinfachung der Förderprogramme

Die Politik hat angekündigt, die Vielzahl an KfW Förderprogrammen zu vereinfachen und zusammenzuführen. Langfristig soll es nur noch zwei zentrale Säulen geben: eine für den Neubau und eine für Modernisierung bzw. Sanierung. Doch kurz- und mittelfristig gibt es einige wichtige Änderungen, die bereits 2026 wirksam werden. Basierend auf einem aktuellen Artikel des Handelsblatts fassen wir die Budgetverteilung und Anpassungen der Programme zusammen.

Klimafreundlicher Neubau (KNN): Mehr Budget, aber neue Prioritäten

Für den klimafreundlichen Neubau (KNN), bekannt unter den Fördernummern 297 (Eigennutzer) und 298 (Kapitalanleger), stehen 2026 insgesamt 1,1 Milliarden Euro zur Verfügung. Die wichtigsten Änderungen:

  • Erweiterung auf KfW 55 Standard: Bisher waren nur KfW 40 und KfW 40 QNG förderfähig. Nun wird auch der KfW 55 Standard gefördert, allerdings nur für bereits genehmigte Bauprojekte. Von den 1,1 Milliarden gehen 800 Millionen Euro in diese Förderung.
  • Reduzierung für KfW 40: Für den effizienteren KfW 40 Standard stehen nur noch 300 Millionen Euro bereit, was für viele Investoren enttäuschend ist, da dieser Standard nicht nur energieeffizient, sondern auch nachhaltig ist (besonders mit QNG-Zertifizierung).
  • Aktuelle Konditionen: Derzeit können bei KfW 40 QNG bis zu 150.000 € pro Wohnung zu 2,31 % Zinsen (Laufzeit 26-35 Jahre, Tilgung ca. 1,9 %) finanziert werden. Ohne QNG sind es nur 100.000 €.
  • Voraussetzung: Neubauten müssen zu 100 % mit erneuerbaren Energien (z. B. Wärmepumpen) beheizt werden.

Niedrigpreissegment (KNN 296): Förderung mit Auflagen

Für klimafreundliche Neubauten im Niedrigpreissegment (Förderung 296) stehen 2026 600 Millionen Euro bereit (eine leichte Reduktion von zuvor 650 Millionen). Wichtige Details:

  • Förderung von bis zu 100.000 € pro Wohnung zu attraktiven Konditionen (z. B. 0,8 % Zinsen), wenn alle Auflagen erfüllt sind.
  • Auflagen betreffen begrenzte Wohnfläche und Baukosten, die von Energieberatern berechnet werden müssen.
  • Mindeststandard: KfW 55.
  • Programmstart war im Oktober 2024, jedoch mit geringem Andrang aufgrund der strengen Vorgaben.

Förderung für Familien (Förderung 300)

Die Förderung für Familien beim Neubau (Förderung 300) erhält 2026 ein Budget von 350 Millionen Euro. Details:

  • Zielgruppe: Familien und Alleinerziehende mit mindestens einem minderjährigen Kind.
  • Förderung von bis zu 270.000 € pro Zusage, abhängig vom Energieeffizienzstandard (maximal bei QNG-Gebäuden).
  • Programm läuft seit Juni 2023; eine geplante Kürzung auf 250 Millionen wurde zurückgenommen.

Jung kauft Alt: Bestandserwerb und Sanierung

Für junge Familien, die Bestandsimmobilien kaufen und energetisch sanieren, stehen 2026 250 Millionen Euro bereit. Wichtige Punkte:

  • Vergünstigte Kredite von bis zu 150.000 € pro Einheit.
  • Programm läuft seit September 2024, mit verbesserten Konditionen seit Oktober 2025 aufgrund geringen Interesses.
  • Einkommensgrenze: Maximal 90.000 € pro Haushalt plus 10.000 € pro Kind, was die Umsetzung in der Praxis oft erschwert.

Weitere Programme für 2026

  • Umnutzung Gewerbe zu Wohnraum: Budget von 300 Millionen Euro für die Umwandlung leerstehender Büro- und Gewerbeimmobilien in klimafreundliche Wohnhäuser. Details sind noch ausstehend, da das Programm noch nicht gestartet ist.
  • Barrierefreies Umbauen: 50 Millionen Euro für Investitionszuschüsse (keine Kredite) zur barrierefreien Umgestaltung. Das Programm war Ende 2024 ausgelaufen und wird 2026 wiederbelebt; genaue Konditionen folgen.

Fazit: Chancen nutzen mit KfW 40 QNG

Aus unserer Sicht bleibt die Förderung für KfW 40 QNG (297/298) eine der attraktivsten Optionen für Investoren. Neben günstigen Krediten (aktuell 2,31 %) profitieren Sie von steuerlichen Vorteilen wie erhöhten Abschreibungen (bis zu 10 % im ersten Jahr). Diese Kombination macht KfW 40 QNG Projekte zu einer unschlagbaren Kapitalanlage.

Interesse an unseren Projekten?

Aktuell haben wir zwei Projekte im Portfolio, ein weiteres kommt im Januar hinzu. Wenn Sie mehr über nachhaltige und renditestarke Immobilieninvestitionen erfahren möchten, kontaktieren Sie uns gerne:

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Raumversteher – Immobilienfit mit den besten Förderungen

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