Das GEG ist tot! Warum du trotz GModG-Freiheit KfW 40 QNG bauen MUSST

Hallo zusammen, willkommen zurück auf meinem Blog! Heute widmen wir uns einem brandaktuellen Thema, das viele von euch betrifft: Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das Ende Juli 2026 in Kraft getreten ist und das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ersetzt hat. Viele Änderungen wurden rückgängig gemacht, und ich möchte euch zeigen, warum es dennoch wichtig ist, weiterhin auf den KfW 40 QNG-Standard zu setzen.

Was hat sich geändert?

Mit dem neuen GModG entfällt die pauschale 65%-Pflicht für erneuerbare Energien. Das bedeutet, dass beim Neubau wieder Gas- und Ölheizungen sowie Wärmepumpen, Biomasseheizungen, Hybridheizungen und Fernwärme genutzt werden können. Die Grundförderung für den Heizungsaustausch bleibt bei 30%, jedoch sinkt der Förderhöchstbetrag für die erste Wohneinheit von 30.000 auf 28.000 Euro.

Die Rolle von KfW 40 QNG

Trotz der scheinbaren Freiheit, die das GModG bietet, bleibt der KfW 40 QNG-Standard entscheidend. Die Topkonditionen, also Zinsen ab 0,6% und bis zu 150.000 Euro pro Einheit, gibt es weiterhin nur für Gebäude, die den Energieeffizienzhaus-40-Standard erfüllen und ein QNG-Zertifikat besitzen. Diese Gebäude dürfen keine fossilen Brennstoffe wie Öl, Gas oder Biomasse verbrennen.

Warum KfW 40 QNG die bessere Wahl ist

  1. Finanzielle Vorteile: Durch die Einhaltung des KfW 40 QNG-Standards profitieren Investoren von erheblichen Steuervorteilen. Die Sonderabschreibung von 5% und die degressive Abschreibung von 5% ermöglichen es, im Jahr der Fertigstellung rund 10% der Herstellungskosten direkt von der Steuer abzusetzen.
  2. Langfristige Planbarkeit: Ab 2029 müssen fossile Brennstoffe schrittweise durch klimaneutrale Brennstoffanteile ergänzt werden. Bis 2045 müssen sie vollständig klimaneutral sein. KfW 40 QNG-Projekte bieten durch ihre Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen langfristige Sicherheit und niedrigere Nebenkosten.
  3. Zukunftssicherheit: Die gesetzliche Biotreppe verpflichtet ab 2029 zur Beimischung von Biogas und Bioöl, was die Heizkosten erheblich erhöhen könnte. Ein KfW 40 QNG-Projekt schützt vor solchen zukünftigen Kostenfallen.

Fazit

Das neue GModG mag auf den ersten Blick wie eine Erleichterung erscheinen, da es kostengünstigere und technologisch offenere Bauweisen ermöglicht. Doch lasst euch von dieser vermeintlichen Freiheit nicht täuschen. Wer jetzt am falschen Ende spart und auf den KfW 40 QNG-Standard verzichtet, riskiert massive zukünftige Kosten und den Verlust wertvoller Förderungen und Steuervorteile.

Für mehr Details könnt ihr euch das aktuelle Video auf dem Raumversteher YouTube Kanal ansehen, das tiefer in die Materie eintaucht und weitere wertvolle Einblicke bietet.

Vielen Dank fürs Lesen und bis zum nächsten Mal!

Kontakt: http://raumversteher.com/kontakt

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